Ab durch die Mitte

Ab durch die Mitte

10. Februar 2020 0 Von Anja

09.02.2020

Das Chaos, welches zwangsläufig eintritt, wenn wir mit dem quirligen Energiebündel verreisen konnte uns nicht aufhalten. Meine kleine Jezabel und ich schauen Ihr bei Ihrem bunten Treiben zu und freuen uns auf das große Abenteuer. Noch einige letzte Instruktionen an unseren vorbildlichen Haushüter und schon starten wir mit reichlich Rückenwind von Orkan Sabine in Richtung Nürnberg. In Nürnberg kommen wir überpünktlich und voll beladen an.

Die gewonnene Zeit können wir direkt wieder investieren, denn wie erwartet fällt jemand von uns 3en auf und landet am Flughafen zunächst nicht auf dem Rollfeld sondern nach mehrfachen Ausrufen direkt in der Gepäcknachkontrolle. Alles halb so wild und die richtigen Antworten hat man als Vollblut Fotografin ohnehin gut einstudiert.

Papa und Jezabel haben derweil sichtlich Spaß im Flughafen Nürnberg. Der Fußboden eignet sich prächtig für diverse Stunts mit dem neuen Buggy. Als Mama endlich zurück ist trinken wir gemeinsam noch eine Tasse heisse Schokolade und testen ausgiebig das für uns am Flughafen aufgebaute Spielzeug. Doch man merkt es mit jeder Sekunde mehr, das Fernweh…

Das Onboarding verläuft recht unkompliziert. Das Flughafenpersonal in Nürnberg ist sehr freundlich und hilfsbereit, was es uns ermöglicht mit nur kleinen Katastrophen in das Flugzeug zu gelangen. An dieser Stelle sei gesagt, dass es keine gute Idee ist, neben den 3 Taschen als Handgepäck noch allerlei einzelne und lose Requisiten wie Decken und Nackenkissen mitzunehmen.

Das Abheben war natürlich sehr beeindruckend für unsere Tochter.  Es wurde direkt mit ein wenig Nörgelei quittiert.  Die Blicke der Fluggäste ignorieren wir gekonnt und nach 30 Minuten schlummert auch schon jemand für den Rest des Fluges.

Der erste Flug bringt uns nach Istanbul. Der Flughafen in Istanbul ist ziemlich beeindruckend und vor allen Dingen riesig. Nachdem wir eine Tageswanderung durch die Hallen mit den 100 leuchtenden Konsumtempeln hinter uns hatten, wurde uns langsam bewusst, dass wir den kompletten Weg auch wieder zurück müssen ;).  Hier kam ein klein wenig Neid auf, was das Fahren in einem Kinderwagen angeht.